GOK – Mark I (Review + Information)

Veröffentlicht in Ambient, Hints, MuSICK, Post Rock, Reviews, Trip Hop am Dezember 19, 2009 von mosaic23

Review:

So ich höre mir gerade GOK an. Ja ich wurde es wohl am ehesten irgendwo zwischen Trip Hop / Ambient / Soundtrack einordnen.
Der erste Song trifft da schon genau meinen Nerv, schöne Pianomelodie gepart mit ein paar Drums und eine Bassline schön monoton ausgearbeitet, zur Auflockerung werden hier und dort ein paar Sprachsamples eingebaut.

Beim zweiten Song ~esc~ wird der Stimmepart von B. (Lifelover) übernommen, das Lied schafft durch seine disharmonischen Züge eine wirklich sehr beklemmende Atmosphäre.

Da ich selbst Reviews hasse wo jeder Song einzeln besprochen wird komme ich lieber gleich mal zum Fazit.

Tja was soll ich sagen, das Demo/Album haut mich eigentlich voll vom Hocker. Da ich solche Art Musik sehr mag, vorallem in der kalten Jahreszeit, so was beängstigendes, beklemmendes zu genial. Ich glaub das Demo wird erstmal auf Dauerrotation geben.

Haupteinfluss stellt für mich deutlich der SILENT HILL Soundtrack da (ein wahres Meisterwerk), und da ich den mittlerweile überhört habe, kommt mir GOK gerade ganz recht.

Es wurde als professionelle MC über Revolver Mann Records veröffentlicht und ist auf 300 Stück limitiert und für 4 euro direkt über das Label erhältlich.

Information, Bild und Samples bitte runterscrollen!

Den einen Punkt abzug gibt es wegem dem letzen Song, wie man so ein tolles Lied, einen so beknackten Text aufsetzen kann (der ist auf Deutsch…) unklar, ich hoffe der Track erscheint nochmal ohne spoken words.

9/10

Logo

release date: 19.12.2oo9
limit: 300
sample: Myspace

cover the end of the beginning first album of an outstanding act.
gok uses electronical drums with ambient
and classical sounds, creating a melancholic
atmosphere with an erotic charactere.
the best tag would be maybe „trip hop“.guest vocals on „esc“ by B. of lifelover.
Tracklist
1. inside or away
2. esc*
3. no regrets
4. interludium
5. en ny värld
6. make a wish
7. monochrome
8. lektyr
9. absence***voice by B
**voice by Anika

http://revolvermannrecords.de/gok.small.jpg

MfG Falk

Long Distance Calling – Avoid The Light

Veröffentlicht in Hints, MuSICK, Post Rock, Reviews am Juli 5, 2009 von mosaic23

http://www.in-your-face.de/files/imagecache/fullscreen/files/images/long_distance_calling_avoid.jpg

Long Distance Calling….(a whispering voice) The Great Cold Distance…

Long Distance Calling….(a whispering voice) The Great Cold Distance…

Long Distance Calling….(a whispering voice) The Great Cold Distance…

Long Distance Calling….(a whispering voice) The Great Cold Distance…

Long Distance Calling….(a whispering voice) The Great Cold Distance…

Long Distance Calling….(a whispering voice) The Great Cold Distance…

Long Distance Calling….(a whispering voice) The Great Cold Distance…

Long Distance Calling….(a whispering voice) The Great Cold Distance…

Long Distance Calling….(a whispering voice) The Great Cold Distance…

Long Distance Calling….(a whispering voice) The Great Cold Distance…

Jetzt fragt ihr euch bestimmt was ich euch mit dieser Einleitung sagen möchte!?

Ganz einfach ich möchte Leuten die sich bis dato noch nicht mit „Post Rock“ auseinander gesetzt haben, erdeutlichen in welche Richtung LONG DISTANCE CALLING geht.

Im Endeffekt hört es sich an wie die letzte Katatonia (nur ohne Gesang) und doch ist es von der Sache her was komplett anderes.

Man sollte aber beachten das „Post Rock“ meistens KEINEN Gesang beinhaltet! Die höchste Priorität spielen hier die Instrumente, welche durch ihr geniales und geschicktes Zusammenspiel solch’ eine imaginäre Weite vor einem entfalten, so dass jeglicher Gesang völlig fehl am Platz wäre. Dezent werden ab und zu ein paar Sprach-Samples eingebaut, die meist sehr kurz sind.

So meine Einleitung hat aber noch einen weiteren Grund. Auf dem neuen Album gibt es nämlich doch einen Track mit Gesang und dieser wurde von keinem geringeren als Katatonia Mastermind Jonas Renkse höchst persönlich eingesungen. Allein dieser Song dürfte als Kaufgrund reichen um einigen Katatonia Fans die Wartezeit bis zum neuen Album zu verkürzen.

Nichts desto trotz stehen die anderen Lieder diesem einen Song in keinster Weise nach, im Gegenteil, da ich nicht wusste das der Herr von Katatonia mit wirkt, freute ich mich auf ein gänzlich instrumentales Album. Welches den Vorgänger „Satalite Bay“ (auch ein großartiges Album) vollkommen in den Schatten stellt. LONG DISTANCE CALLING sind für mich die Speerspitze des (deutschen) Post Rocks schlechthin.

Ein Markenzeichen bei LDC, ist vor allem dieses meistens recht „seichte“ beginnen der Stücke und nach und nach  hineinsteigern in die Songs. Es kommen immer mehr Eindrücke hinzu und die Songs enden in einem Riff Feuerwerk der Extraklasse!

Nun folgt keine normale Lied Beschreibung sondern eine Beschreibung der Bilder die sich bei mir im Kopf abspielen, wenn ich die Tracks höre!

(Ob ich zu jedem Song etwas schreibe steht noch nicht fest, hier erstmal nur von einem, da mich dieser Gedanke sehr gefesselt hat.)

Apparitions

„Apparitions“ bedeutet zu deutsch „Erscheinung“ oder „Geistererscheinung“. Wenn ich diesen Song höre, denke ich an eine Reise, bzw. an eine Wanderung zu einem Berggipfel. Es ist ein beschwerlicher Aufstieg, der Wanderer muss öfters pausieren „Luft holen“ und seine letzten Kräfte sammeln um den Gipfel zu erreichen. Er gelangt dabei immer wieder an die Grenzen seiner Kräfte. Doch die Sehnsucht nach Freiheit und die Erinnerungen an seine „schwere Vergangenheit“  geben ihm immer wieder Kraft.
(Hier könnt ihr hinein interpretieren was ihr wollt / viele Leute benötigen nach  Schicksalsschlägen Zeit für sich – um wieder klar zukommen, einige machen eine Reise um Abstand zu gewinnen und die Ereignisse zu verarbeiten – man kann die Reise  z.B. auch als Pilgerreise sehen, in der  der Pilger sich Selbst / nach dem Sinn des Lebens sucht und am Ende seiner Reise [im meinem Falle der Gipfel] erhält der Pilger seine „Erscheinung“)
Er gelangt langsam zu seinem Ziel, die Luft wird immer dünner, das Blut pulsiert durch seine Adern und gibt ihm die letzte Kraft – - – Er erreicht den Gipfel, pure Freiheit umfängt ihn, der Wind weht durch sein Haar, sein Geist ist überwältigt von dem Anblickt der sich ihm offenbart. Die Schönheit des Augenblicks…

Dieser Song ist die perfekte Vertonung, des Frontcovers der Scheibe! (s.oben)

_______________________________

Definitv unter den 10 besten Scheiben des Jahres!

BEWERTUNG: 10 / 10

Myspace

MFG Falk

Idisenfluch – Trostlos: Gefangen in der Leere REVIEW

Veröffentlicht in Black Metal, MuSICK, Reviews am Juli 1, 2009 von mosaic23

http://www.blackdevastation.de/shop/bdrpage/pix/releases/42_idisenfluchtrostlosgefangeninderleere_01.jpg

Es tut sich wieder was im bayrischen Black Metal Underground, in letzter Zeit ist es ja recht still geworden dort „unten“. Wenn man an Bayern denkt, fallen einem zu erst „Lunar Aurora“ ein, dann deren Ableger „Trist„, „Mortuary Temple“ und „Mortuus Infradaemoni“, dann die technisch avasierte Band „Odem Arcarum“ (sehr zu empfehlen Debut erscheint bald!, Frontmann kennt man vielleicht als „Negura Bunget“ Session Basser / 2ter Gitarrist von „SOTM“ und Basser von „Dordeduh“ (Ex-Negura Bunget), „Dark Fortress“ noch, die mittlerweile halbe Niederländer sind – gut und weiter?! Naja sind ja im Endeffekt alles „alteingesessene Bands“, frisches Blut ist relativ rar in der bavarischen Black Metal Szene gesäht.

Seit einiger Zeit sorgen einige junge Gruppierungen für frischen Wind in der Bayrischen Szene, denkt man an die überaus starken Demos der Bands „Ritus“ und „Klage der Nacht“.

Dieses Review widmet sich nun dem Demo der Band „Idisenfluch“, welches jüngst über Black Deavastion Records veröffentlicht wurde.

Um die Band kurz vorzustellen benutze ich einfach die „Bio“  von ihnen da diese nicht übertrieben ist und es einfach direkt auf den Punkt bringt:

Idisenfluch wurde im September 08 ins Leben gerufen. Ziel dieser Formation ist es dem Tod sowie der dunklen, mystifizierten Seite der Natur zu huldigen und somit melancholischen Blackmetal zu spielen. Im April 2009 wurde die Demo „Trostlos: Gefangen in der Leere“ aufgenommen. Live Akivitäten sind nicht geplant.

Bei der Veröffentlichung handelt es sich um ein schön aufgemachtes Demo (leider CD-R), das Logo erinnert mich etwas von der Machart her an das von „Urfaust“ und das Frontcover ziert ein verschneiter Wald, wie z.B. auf der zweiten Auflage des „ColdWorld“ Demos. Das Demo ist limitiert auf 200 Einheiten.

So nun zur der Musik die geboten wird:

Als Eigenart der Band sei als erstes das Piano zu nennen, welches am Anfang ein kurzes Interludium spielt und auch sonst eine sehr prägende Stellung in den Liedern und der Atmosphäre einnimmt. Der Gesang lässt sich am ehesten mit dem von „Aaskereia“ vergleichen, auch allgemein erinnern die Songs und Texte an die Band. Als weitere Referenz kann man Karg aus Österreich nennen. Es sind 3 „richtige“ Songs enthalten, sowie ein „unrichtiges“ Piano Zwischenstück mit einer Gesamtspielzeit von über 25min.

So die verblümt umschreibenden Verse lass ich einfach weg, dafür gibt es andere Schreiber, und ich sage euch nun einfach:

KILLER Demo! Das ich jedem der mit „Aaskereia“ oder ähnlichem was anfangen kann, ans Herz legen möchte.

Das Demo gibt’s u.a. bei Black Devastation und Karge Welten Kunstverlag und die paar Kreuzer die man dafür hinlegen muss, stellen wirklich keine Fehlinvestition dar!

BEWERTUNG: 9 / 10

Punktabzug nur wegem dem Medium, da eine Scheibe um volle Punktzahl zu bekommen, auch im gesamten ein „rundes“ Ding sein muss, bei mir!

Hörproben findet man hier: Idisenfluch Myspace

Ein Interview meiner Einer und der Band folgt demnächst in der zweiten Ausgabe des Rauhnacht Magazins.

Falk

Jefferson Airplane

Veröffentlicht in Acid Rock, Hints, Old School am Juni 30, 2009 von mosaic23

http://lucasemece.files.wordpress.com/2007/09/16abbbf8-4b93-4b91-9d89-b622eb205d51.jpg?w=178&h=256

Hier mal eine Liste von Jefferson Airplane Liedern, die jeder kennen sollte, Sommerzeit rückt heran, die meisten Stücke sind von Grace Slick gesungen, quasi die Höhepunkte schlecht hin von JP. Außerdem kann ich jedem die Scheibe „Grace Slick and the Great Society – Collectors Item“ ans Herz legen, dabei handelt es sich um eine wirklich sehr gute Live Aufnahme aus den 60iger Jahren und alle Lieder sind von der guten Frau gesungen, eine KILLER Stimme, die heute noch viele in den Schatten stellt. Auf der Live Aufnahme befinden sich außerdem die Original Version von Somebody to Love und White Rabbit, gerade letzters weiß mit seinem „psychedelic Overkill“ Interludium dermaßen zu überzeugen, dass man quasi hört wie die Instrumente schmelzen.

Hier nun die Song-Liste:

1. Jefferson Airplane – 3/5 of a Mile in 10 Seconds
2. Jefferson Airplane – Come Back Baby
3. Jefferson Airplane – Go To Her [Version Two]
4. Jefferson Airplane – Greasy Heart
5. Jefferson Airplane – Lather
6. Jefferson Airplane – She Has Funny Cars
7. Jefferson Airplane – Somebody To Love [Mono Single Version]
8. Jefferson Airplane – The House At Pooneil Corners
9. Jefferson Airplane – Triad
10. Jefferson Airplane – Two Heads
11. Jefferson Airplane – White Rabbit [Mono Single Version]
enjoy it!

FALK

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