Idisenfluch – Trostlos: Gefangen in der Leere REVIEW
Es tut sich wieder was im bayrischen Black Metal Underground, in letzter Zeit ist es ja recht still geworden dort “unten”. Wenn man an Bayern denkt, fallen einem zu erst „Lunar Aurora” ein, dann deren Ableger „Trist“, „Mortuary Temple” und „Mortuus Infradaemoni”, dann die technisch avasierte Band „Odem Arcarum” (sehr zu empfehlen Debut erscheint bald!, Frontmann kennt man vielleicht als „Negura Bunget” Session Basser / 2ter Gitarrist von „SOTM” und Basser von „Dordeduh” (Ex-Negura Bunget), „Dark Fortress” noch, die mittlerweile halbe Niederländer sind – gut und weiter?! Naja sind ja im Endeffekt alles “alteingesessene Bands”, frisches Blut ist relativ rar in der bavarischen Black Metal Szene gesäht.
Seit einiger Zeit sorgen einige junge Gruppierungen für frischen Wind in der Bayrischen Szene, denkt man an die überaus starken Demos der Bands „Ritus“ und „Klage der Nacht“.
Dieses Review widmet sich nun dem Demo der Band „Idisenfluch“, welches jüngst über Black Deavastion Records veröffentlicht wurde.
Um die Band kurz vorzustellen benutze ich einfach die „Bio” von ihnen da diese nicht übertrieben ist und es einfach direkt auf den Punkt bringt:
Idisenfluch wurde im September 08 ins Leben gerufen. Ziel dieser Formation ist es dem Tod sowie der dunklen, mystifizierten Seite der Natur zu huldigen und somit melancholischen Blackmetal zu spielen. Im April 2009 wurde die Demo “Trostlos: Gefangen in der Leere” aufgenommen. Live Akivitäten sind nicht geplant.
Bei der Veröffentlichung handelt es sich um ein schön aufgemachtes Demo (leider CD-R), das Logo erinnert mich etwas von der Machart her an das von „Urfaust” und das Frontcover ziert ein verschneiter Wald, wie z.B. auf der zweiten Auflage des „ColdWorld” Demos. Das Demo ist limitiert auf 200 Einheiten.
So nun zur der Musik die geboten wird:
Als Eigenart der Band sei als erstes das Piano zu nennen, welches am Anfang ein kurzes Interludium spielt und auch sonst eine sehr prägende Stellung in den Liedern und der Atmosphäre einnimmt. Der Gesang lässt sich am ehesten mit dem von „Aaskereia” vergleichen, auch allgemein erinnern die Songs und Texte an die Band. Als weitere Referenz kann man Karg aus Österreich nennen. Es sind 3 „richtige“ Songs enthalten, sowie ein „unrichtiges“ Piano Zwischenstück mit einer Gesamtspielzeit von über 25min.
So die verblümt umschreibenden Verse lass ich einfach weg, dafür gibt es andere Schreiber, und ich sage euch nun einfach:
KILLER Demo! Das ich jedem der mit „Aaskereia” oder ähnlichem was anfangen kann, ans Herz legen möchte.
Das Demo gibt’s u.a. bei Black Devastation und Karge Welten Kunstverlag und die paar Kreuzer die man dafür hinlegen muss, stellen wirklich keine Fehlinvestition dar!
BEWERTUNG: 9 / 10
Punktabzug nur wegem dem Medium, da eine Scheibe um volle Punktzahl zu bekommen, auch im gesamten ein „rundes“ Ding sein muss, bei mir!
Hörproben findet man hier: Idisenfluch Myspace
Ein Interview meiner Einer und der Band folgt demnächst in der zweiten Ausgabe des Rauhnacht Magazins.
Falk
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Dieser Eintrag wurde am Juli 1, 2009 um 20:26 erstellt und unter Black Metal, MuSICK, Reviews abgelegt. Du kannst die Antworten auf diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst antworten oder einen Trackback Deiner eigenen Seite veranlassen.

September 24, 2009 um 18:13
Diese CD habe ich aufgrund Neugier gekauft. Meine spontane Bewertung war sofort 9/10. Einfach und emotional aufrürend. Ein gro0es Black Metal Kunstwerk.
Stefan